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Ich suche ein Zuhause:

Gino (Mischling)

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Mehr Infos über mich

Veranstaltungen:

02.06.2018

11 Uhr bis 18 Uhr

A.S.P.A. friends Tierschutzfest 2018

Stöckwiese 7 in 76467 Bietigheim bei Rastatt

Alle Veranstaltungen ansehen

Weitere Informationen:

A.S.P.A friends e.V.

Geprüfte Organistaion

mit Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz.


Damit wir überall gern gesehen sind!


Aktion

Aktion "Gelber Hund"

mehr Infos dazu gibt es auf den Internetseiten der Initiatoren unter: www.gulahunde.de und www.gulahund.de


Aktion Schnüffelgärten

Aktion "Schnüffelgärten"

Wir machen mit! Hier sind alle Hunde erwünscht!

Perrera Villarrobledo

Der glücklichste Tag für die Tierschützer aus der Albergue la Esperanza war, als eine Gruppe junger Tierschützer die Pererra von Villarrobledo Anfang 2013 übernahmen. Bis zu diesem Tag war es eine staatliche Tötungsstation, in der auch wenn Platz genug vorhanden war, jeder Hund nach 2 Wochen getötet wurde. Grausam wurden alle Hunde in zwei/drei kleine Zwinger gestopft und die anderen leer gelassen. Jahrelang stiegen die Tierschützer der Albergue auf ihre Autodächer, um über den Zaun der Perrera nach den Hunden zu schauen, denn der Eintritt wurde ihnen verwehrt. Wenn Platz in der Albergue la Esperanza war, gaben sie die in der Perrera gesichteten Hunde als ihre eigenen aus. Einige wenige konnten damals so gerettet werden.

In der Perrera leben heute bis zu 50 Hunde. Das Team der Albergue und Perrera Villarrobledo arbeitet eng zusammen und unterstützt sich gegenseitig in ihrem Kampf für die Hunde.

 

Mit viel Freundlichkeit, Überredungskunst und Ausdauer gelang es, den Pächter der Perrera damals davon zu überzeugen, die Hilfsangebote der jungen Tierschützer anzunehmen. Von da an standen ihnen die Tore der Tötungsstation offen. Bisher kam der Pächter nur 1-2 x pro Woche!!! zur Reinigung, Futter- und Wassergabe, während der übrigen Zeit waren die Hunde ganz alleine ihrem Schicksal überlassen. Zudem besetzte er nur wenige Zwinger, damit weniger sauberzumachen war, achtete aber nie darauf, ob sich die Hunde auf engstem Raum vertrugen. Die willkürlichen Konstellationen endeten nicht selten in Beißereien mit schwersten Verletzungen oder sogar dem Tod eines Hundes.

 

Die jungen Tierschützer um Isa, Rocio und Irene begannen mit ihrer Tierschutzarbeit und gründeten den Verein "Huellas de Vida". Zuerst nur unter den wachsamen Augen des Pächters, der sich dann immer mehr zurückzog, da die Mädels täglich für Futter, Wasser und Sauberkeit sorgten.

Nach wenigen Monaten war der Pächter kaum mehr gesehen und wenn er denn kam, fanden die Tierschützer den ein oder anderen Neuzugang in den Zwingern.

 

Das Tierschutz Team wandte sich an die Stadtverwaltung mit der Bitte, die Perrera in eine Protctora umwandeln zu dürfen und die Leitung zu übernehmen, leider aber schlugen diese Bemühungen bisher fehl.

 

Ein großer Erfolg für die Tierschützer wäre es, wenn es gelingt, eine der vielen spanischen Perreras (Tötungsstationen) in den Provinzen zu einer Protectora (staatliches Tierheim ohne Tötung) umzuwandeln! Ein Vorhaben, dass nur in den seltensten Fällen gelingt, denn:


  • die Vergabe erfolgt per Ausschreibung - das günstigste Angebot bekommt den Zuschlag
  • es besteht die Verpflichtung zur Aufnahme von Fundtieren
  • bei Überbelegung droht der Entzug
  • finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung gibt es kaum
  • nur wenige spanische Familien wollen einen Second-Hand-Hund, aber von diesen gibt es dort so viele


Gerne reichen wir dem Team von Huellas de Vida bei ihrer schwierigen Aufgabe die Hand und freuen uns, dass Isa, Maria Jesus, Irene, Maria Jose, Loles und Rocio den selben Tierschutzgedanken in sich tragen, wie ihre gemeinsamen Freunde aus der Albergue la Esperanza und neben Beruf und Familie ehrenamtlich viel Gutes für die Hunde aus Villarrobledo tun.

 

Das Bewusstsein darüber, dass die Hilfe für die Perrerahunde morgen schon vorbei sein könnte und nur von der Akzeptanz des Pächters und der Stadtverwaltung abhängig ist, belastet uns, aber vor allem die Tierschützer in Villarrobledo sehr.

Und dies ist auch der Grund, warum wir in der Perrera nicht in bauliche Verbesserungen für die Hunde investieren können, sondern dort nur mit Sachspenden und der Vermittlung von Hunden helfen. Auch das Team der Albergue in Villarrobledo übernimmt ständig Hunde aus der Perrera, damit diese nicht zu voll wird und dort wieder Platz für Neuankömmlinge ist, die die zuständige städtische Behörde dort unterbringt.

 

So könnt ihr dem Team der Perrera Villarrobledo helfen :

http://www.aspa-ev.de/eure-hilfe.html

Die Perrera Villarrobledo im Frühjahr 2013:

Die Perrera Villarrobledo heute: